{"id":1861,"date":"2022-05-02T23:52:33","date_gmt":"2022-05-02T21:52:33","guid":{"rendered":"http:\/\/duplexpiano.de\/?page_id=1861"},"modified":"2022-08-16T13:32:33","modified_gmt":"2022-08-16T11:32:33","slug":"printmedien","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/duplexpiano.de\/en\/printmedien\/","title":{"rendered":"Concerti"},"content":{"rendered":"<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"1861\" class=\"elementor elementor-1861\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-9b7c329 elementor-section-full_width elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"9b7c329\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-645ba40\" data-id=\"645ba40\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-3785b65 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"3785b65\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<header class=\"site-header\"><div class=\"container container--header\"><div class=\"site-header__header-top\"><div class=\"menu-metanavi-container\">\u00a0<\/div><p><a class=\"site-header__header-top__logo\" href=\"https:\/\/www.concerti.de\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"internal\"> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.concerti.de\/wp-content\/themes\/concerti\/assets\/images\/logo.svg\" alt=\"\" width=\"192px\" data-skip-lazy=\"\" \/> <\/a><\/p><\/div><\/div><\/header><div class=\"container\"><div class=\"row\"><section class=\"main-content\"><div class=\"default-post-content\"><div class=\"\"><h1 class=\"default-post-content__subtitle\">Das Duplex Coupler Grand Piano von Emanuel Mo\u00f3r<\/h1><h2 class=\"text-header default-post-content__title\">Wenn der Pianist die Tasten doppelt sieht<\/h2><p class=\"default-post-content__excerpt\">Vor fast hundert Jahren entwickelte der Erfinder, Komponist und Pianist Emanuel Mo\u00f3r mit seinem \u201eDuplex Coupler Grand Piano\u201c einen zweimanualigen Konzertfl\u00fcgel, der sich in der Musikwelt gro\u00dfer Beliebtheit erfreute. Cellist David Stromberg hat das Instrument f\u00fcr den Konzertsaal wiederentdeckt und initiiert in Hamburg eine \u201eEmanuel Mo\u00f3r Konzertreihe\u201c.<\/p><div class=\"clearfix\"><div class=\"default-post-content__meta\"><span class=\"default-post-content__meta__date\">Von<\/span> <a class=\"default-post-content__meta__author\" href=\"https:\/\/www.concerti.de\/autor\/soeren-ingwersen\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"internal\">S\u00f6ren Ingwersen<\/a><span class=\"default-post-content__meta__date\">,<\/span> <span class=\"default-post-content__meta__date\">28. M\u00e4rz 2022<\/span><\/div><div class=\"default-post-content__meta\"><span class=\"default-post-content__meta__date\">\u00a0<\/span><\/div><\/div><div class=\"default-post-content__featured_media\"><p class=\"default-post-content__copyright\">\u00a9 Henrik und Emanuel Moor Stiftung<\/p><p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"taxonomy__description__image\" src=\"https:\/\/www.concerti.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Emanuel-Moor-am-Flu\u0308gel-um-1913-O\u0308l-auf-Leinwand-103-x-905-cm_c_Henrik-und-Emanuel-Moor-Stiftung-620x310.jpg\" alt=\"Emanuel Mo\u00f3r am Fl\u00fcgel, gemalt von seinem Bruder Henrik Mo\u00f3r\" width=\"620\" height=\"310\" data-skip-lazy=\"\" \/><\/p><p class=\"default-post-content__description\">Emanuel Mo\u00f3r am Fl\u00fcgel, gemalt von seinem Bruder Henrik Mo\u00f3r<\/p><\/div><div class=\"main-post-content\"><p>Kuriosit\u00e4ten gibt es in der Welt der Musikinstrumente viele. Sei es die von Benjamin Franklin 1761 entwickelte Glasharmonika, der knapp ein Jahrhundert sp\u00e4ter erfundene, dreieinhalb Meter hohe Octobass oder das ber\u00fchrungslos zu spielende Theremin, das 1920 die \u00c4ra der elektronischen Klangerzeugung einleitete. All diese Instrumente sind Exoten im Konzertbetrieb, weil sie mit der Absicht konzipiert wurden, mit ihrem sehr speziellen Klang einem besonderen Kompositionsstil zu gen\u00fcgen. Insofern passt das kurios anmutende Duplex Coupler Grand Piano nicht in diese Reihe, denn sein Erfinder Emanuel Mo\u00f3r kreierte ein Instrument f\u00fcr den t\u00e4glichen Konzertbetrieb. Trotzdem ist der Doppelmanualfl\u00fcgel, der vor knapp hundert Jahren von den gr\u00f6\u00dften Klaviermanufakturen gebaut und in den bedeutendsten Konzerts\u00e4len gespielt wurde, heute nahezu unbekannt. Das m\u00f6chte David Stromberg \u00e4ndern. Aber was treibt den Hamburger Cellisten an, sich mit gro\u00dfem pers\u00f6nlichem Engagement f\u00fcr ein Instrument einzusetzen, das er selbst allenfalls privat spielen w\u00fcrde?<\/p><p>\u201eDer M\u00fcnchner Cellist Sebastian Hess und ich wollten zusammenarbeiten\u201c, erz\u00e4hlt Stromberg. \u201eAuf der Suche nach Werken f\u00fcr zwei Celli und Orchester fanden wir ein Doppelkonzert von Emanuel Mo\u00f3r. Wir waren fasziniert vom Ausdrucksreichtum, von der Melodik und Harmonik seiner Musik, hatten aber bis dahin noch nichts von diesem Komponisten geh\u00f6rt.\u201c In Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk und mit Unterst\u00fctzung der \u201eHenrik und Emanuel Moor Stiftung\u201c spielten die beiden Cellisten zusammen mit den N\u00fcrnberger Symphonikern 2019 eine CD ein. Doch damit war das Kapitel Mo\u00f3r f\u00fcr Stromberg noch nicht abgeschlossen. Die Besch\u00e4ftigung mit dessen Biografie ergab, dass der 1863 in Kecskem\u00e9t im heutigen Ungarn geborene Komponist und Pianist, dessen Bruder Henrik Kunstmaler war, mehr als zweihundert Opera hinterlassen hat und mit seinen Sinfonien, Solokonzerten, Opern, Liedern, Kammermusik- und Chorwerken s\u00e4mtliche Gattungen bediente. Pablo Casals bezeichnete Mo\u00f3r als \u201eGenie\u201c und trat mit dessen Cellokonzerten ebenso auf wie die gefeierten Solisten Alfred Cortot, <a href=\"https:\/\/www.concerti.de\/komponisten\/eugene-ysaye\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"internal\">Eug\u00e8ne Ysa\u00ffe<\/a> und Henri Marteau. Auch das Concertgebouw-Orchester Amsterdam unter Willem Mengelberg hatten Mo\u00f3rs Werke im Programm.<\/p><div id=\"attachment_179936\" class=\"concerti-image wp-caption aligncenter\"><p class=\"default-post-content__copyright\">\u00a9 Raimar von Wienskowski<\/p><p><img decoding=\"async\" class=\"taxonomy__description__image entered lazyloaded\" src=\"https:\/\/www.concerti.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Auswahl-Flu\u0308gel_c_Raimar-von-Wienskowski-620x511.jpg\" alt=\"Das von Emanuel Mo\u00f3r entwickelte Duplex Coupler Grand Piano\" width=\"650\" height=\"auto\" data-lazy-src=\"https:\/\/www.concerti.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Auswahl-Flu\u0308gel_c_Raimar-von-Wienskowski-620x511.jpg\" data-ll-status=\"loaded\" \/><\/p><p class=\"wp-caption-text default-post-content__description\">Das von Emanuel Mo\u00f3r entwickelte Duplex Coupler Grand Piano<\/p><\/div><h3>\u201eEr hatte die Vision, das Klavier der Zukunft zu bauen\u201c<\/h3><p>Umso \u00fcberraschender ist es, dass Mo\u00f3r, der im Olymp der Musikwelt kr\u00e4ftig mitmischte, 1916 im Alter von 53 Jahren seine Komponistent\u00e4tigkeit beendete und sich fortan als Erfinder bautechnischen Ver\u00e4nderungen von Instrumenten widmete, mit dem Ziel, dem Musiker spieltechnische Erleichterungen zu verschaffen und den Farbreichtum beziehungsweise das Volumen des Klangs zu steigern. Er entwickelte ein neues Profil und eine neue innere Konstruktion f\u00fcr Geige, Bratsche und Cello, vor allem aber besch\u00e4ftigte er sich mit der Konstruktion eines neuartigen Konzertfl\u00fcgels, berichtet Stromberg. \u201eEr hatte die Vision, das Klavier der Zukunft zu bauen, und das Gef\u00fchl, dass das Klavier mit nur einer Tastatur limitiert ist. Mo\u00f3r war auch Organist, somit war ihm das Spiel auf unterschiedlichen Manualen vertraut. Besonderes Merkmal seines Duplex Coupler Grand Piano ist das Pedal, mit dem man auf dem unteren Manual jeden Ton durch Oktavierungen verdoppeln kann. So kommt es zu enormer Klangf\u00fclle. Man kann eine Hauptstimme auf dem unteren Manual verdoppeln und damit im Klang anreichern und zugleich eine Nebenstimme auf dem oberen Manual spielen, die dann unverdoppelt erklingt.\u201c Au\u00dferdem erh\u00f6hte Mo\u00f3r das Ende der wei\u00dfen Tasten, so dass sie auf einer Ebene mit den schwarzen liegen, wodurch chromatische Glissandi m\u00f6glich werden.<\/p><p>Als Verehrer maximaler Klangf\u00fclle war Emanuel Mo\u00f3r durchaus ein Kind seiner romantischen Zeit. Zugleich wollte er aber auch ein Instrument entwickeln, auf dem sich f\u00fcr zweimanualiges Cembalo notierte Barockst\u00fccke wie <a href=\"https:\/\/www.concerti.de\/komponisten\/johann-sebastian-bach\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"internal\">Johann Sebastian Bachs<\/a> \u201eGoldberg-Variationen\u201c leichter spielen lassen. Er hatte nur ein Problem: Keine Klaviermanufaktur wollte sich auf das Wagnis einlassen, einen noch unerprobten neuen Instrumententypus herzustellen. Also heuerte der ehrgeizige Erfinder zwei Schreiner an, lie\u00df ein Klavier zers\u00e4gen und einen Prototyp anfertigen, mit dem er die Schweizer Firma Schmidt-Flohr als Produktionspartner gewinnen konnte. Schon bald zogen Weltmarken wie Bechstein, B\u00f6sendorfer, Steinway und Pleyel nach und stellten ebenfalls das \u201eDuplex\u201c her. So entstanden ab Mitte der zwanziger Jahre in kurzer Zeit weltweit rund siebzig Instrumente. \u00dcber den damaligen Siegeszug des Doppelmanualfl\u00fcgels wundert Stromberg sich nicht: \u201eDie Zeit war an ihr Limit gekommen. Man hat exzessiv gelebt und wollte Grenzen sprengen \u2013 das alles steckt in diesem Fl\u00fcgel. In ihm manifestiert sich die Idee, mit einem Instrument ein ganzes Orchester zu imitieren. Das ist atemberaubend!\u201c<\/p><div id=\"attachment_179934\" class=\"concerti-image wp-caption aligncenter\"><p class=\"default-post-content__copyright\">\u00a9 Raimar von Wienskowski<\/p><p><img decoding=\"async\" class=\"taxonomy__description__image entered lazyloaded\" src=\"https:\/\/www.concerti.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Stromberg_Uhlig_c_Raimar-von-Wienskowski-620x620.jpg\" alt=\"David Stromberg und Florian Uhlig bringen die Werke von Emanuel Mo\u00f3r wieder aufs Programm\" width=\"650\" height=\"auto\" data-lazy-src=\"https:\/\/www.concerti.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Stromberg_Uhlig_c_Raimar-von-Wienskowski-620x620.jpg\" data-ll-status=\"loaded\" \/><\/p><p class=\"wp-caption-text default-post-content__description\">David Stromberg und Florian Uhlig bringen die Werke von Emanuel Mo\u00f3r wieder aufs Programm<\/p><\/div><p>\u00a0<\/p><p>Verdankte Mo\u00f3r seine Freiheit als K\u00fcnstler und Erfinder auch den finanziellen Mitteln seiner verm\u00f6genden Gattin Anita, der Tochter eines amerikanischen Spirituosen-Importeurs, mit der er acht Jahre lang in Schweizer Luxushotels lebte, so war es sp\u00e4ter seine zweite Ehefrau, die Pianistin Winifred Christie, die sich zur Anw\u00e4ltin des Duplex-Pianos machte, mit dem sie weltweit auftrat. Nach dem Zweiten Weltkrieg vergab sie zudem Stipendien an Komponisten, die Werke speziell f\u00fcr dieses Instrument schrieben. Doch so sehr die Musikwelt sich zu Beginn der drei\u00dfiger Jahre f\u00fcr das Duplex-Piano begeisterte, ist es heutzutage nahezu unm\u00f6glich, einen spielbaren zweimanualigen Fl\u00fcgel aufzutreiben, betont Stromberg. \u201eIch begann zu recherchieren und bin jeder Spur nachgegangen, habe Briefe nach England, Belgien und Italien geschrieben und Kontakte nach Amerika aufgenommen. Ich fand auch einige Instrumente, die wir aber nicht nutzen konnten, weil sie als museal gelten und nicht aufgearbeitet werden durften.\u201c<\/p><h3>Warum geriet das Duplex Coupler Grand Piano so lange in Vergessenheit?<\/h3><p>Ein zielf\u00fchrender Hinweis ergab sich schlie\u00dflich vor Ort in Hamburg mit einer Anfrage beim Museum f\u00fcr Kunst und Gewerbe (MK&amp;G). Andreas Beurmann, der Mitbegr\u00fcnder des H\u00f6rspielverlags \u201eEuropa\u201c, und seine Frau Heikedine, die im Jahr 2000 dem Museum ihre Sammlung historischer Tasteninstrumente \u00fcberlie\u00dfen, sollten ein Duplex-Piano besessen haben. Stromberg nahm Kontakt zu Heikedine K\u00f6rting-Beurmann auf und wurde f\u00fcndig. Sie erkl\u00e4rte sich sofort bereit, das seltene Instrument aus dem Hause B\u00f6sendorfer, das in ihrem Wohnsitz auf Gut Hasselburg stand, f\u00fcr ein umfangreiches musikalisches Projekt zur Verf\u00fcgung zu stellen, f\u00fcr das Stromberg den Pianisten Florian Uhlig mit ins Boot holen konnte. Nach einer ersten \u00f6ffentlichen Erprobung des Instruments beim Sch\u00f6nberger Musiksommer entstand mit dem Produktionspartner Deutschlandradio im Hamburger Rolf-Liebermann-Studio des NDR eine CD-Aufnahme mit Werken von Emanuel Mo\u00f3r, Ernst von Dohn\u00e1nyi und <a href=\"https:\/\/www.concerti.de\/komponisten\/richard-strauss\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"internal\">Richard Strauss<\/a>, die im Herbst erscheinen soll. Zudem wird es eine vierteilige Konzertreihe geben in Duo-, Trio- und Quartettbesetzung mit drei Terminen im MK&amp;G (30.3., 24.4. und 25.5.) und einem Termin im Kleinen Saal der Elbphilharmonie (28.9.). Hier konnte Stromberg die Geigerinnen <a href=\"https:\/\/www.concerti.de\/kuenstler\/mirijam-contzen\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\" data-wpel-link=\"internal\">Mirijam Contzen<\/a>, Sayako Kusaka und Sophia Jaff\u00e9 sowie den Bratscher Hartmut Rohde als Kammermusikpartner gewinnen. Au\u00dferdem wird der Fl\u00fcgel schon jetzt in der Instrumentensammlung des MK&amp;G ausgestellt. Die n\u00e4chste Station ist ein Gastkonzert in Erlangen, wo zur Er\u00f6ffnung des neuen Siemens-Auditoriums Mo\u00f3rs Tripelkonzert mit dem Duplex-Fl\u00fcgel erklingen soll. Schlie\u00dflich war Mo\u00f3r auch f\u00fcr die Firma Siemens t\u00e4tig und an der fr\u00fchen Entwicklung eines elektronischen Klaviers beteiligt.<\/p><div id=\"attachment_179938\" class=\"concerti-image wp-caption aligncenter\"><p class=\"default-post-content__copyright\">\u00a9 Raimar von Wienskowski<\/p><p><img decoding=\"async\" class=\"taxonomy__description__image entered lazyloaded\" src=\"https:\/\/www.concerti.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Moor_c_Raimar-von-Wienskowski-620x537.jpg\" alt=\"Emanuel Mo\u00f3r am Duplex Coupler Grand Piano\" width=\"650\" height=\"auto\" data-lazy-src=\"https:\/\/www.concerti.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Moor_c_Raimar-von-Wienskowski-620x537.jpg\" data-ll-status=\"loaded\" \/><\/p><p class=\"wp-caption-text default-post-content__description\">Emanuel Mo\u00f3r am Duplex Coupler Grand Piano<\/p><\/div><p>Bei diesem erneut aufflammenden Interesse an Mo\u00f3rs Doppelmanualfl\u00fcgel stellt sich die Frage: Warum gerieten sein Instrument und seine Musik so lange in Vergessenheit? Stromberg gibt zwei m\u00f6gliche Erkl\u00e4rungen: \u201eIn der Zeit vor Mo\u00f3rs Tod 1931 hatte der Fl\u00fcgel seine Bl\u00fctephase, aber er war das Werk eines Juden. Der Antisemitismus hat wohl auch seine weitere Verbreitung verhindert. Nach dem Krieg wollte man eine neue Weltordnung schaffen und nicht zur\u00fcckschauen. Man hat mit Bauhaus und der Neuen Sachlichkeit ein anderes Stilempfinden entwickelt, das mit dem Duplex-Klavier nicht vereinbar war.\u201c Es gibt berechtigte Hoffnung, dass man heute, im Zeitalter des Stilpluralismus, bereit ist, Emanuel Mo\u00f3r und seinem Duplex Coupler Grand Piano wieder ein Ohr zu schenken.<\/p><\/div><\/div><\/div><\/section><\/div><\/div>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Duplex Coupler Grand Piano von Emanuel Mo\u00f3r Wenn der Pianist die Tasten doppelt sieht Vor fast hundert Jahren entwickelte der Erfinder, Komponist und Pianist Emanuel Mo\u00f3r mit seinem \u201eDuplex Coupler Grand Piano\u201c einen zweimanualigen Konzertfl\u00fcgel, der sich in der Musikwelt gro\u00dfer Beliebtheit erfreute. Cellist David Stromberg hat das Instrument f\u00fcr den Konzertsaal wiederentdeckt und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ocean_post_layout":"","ocean_both_sidebars_style":"","ocean_both_sidebars_content_width":0,"ocean_both_sidebars_sidebars_width":0,"ocean_sidebar":"","ocean_second_sidebar":"","ocean_disable_margins":"enable","ocean_add_body_class":"","ocean_shortcode_before_top_bar":"","ocean_shortcode_after_top_bar":"","ocean_shortcode_before_header":"","ocean_shortcode_after_header":"","ocean_has_shortcode":"","ocean_shortcode_after_title":"","ocean_shortcode_before_footer_widgets":"","ocean_shortcode_after_footer_widgets":"","ocean_shortcode_before_footer_bottom":"","ocean_shortcode_after_footer_bottom":"","ocean_display_top_bar":"default","ocean_display_header":"default","ocean_header_style":"","ocean_center_header_left_menu":"","ocean_custom_header_template":"","ocean_custom_logo":0,"ocean_custom_retina_logo":0,"ocean_custom_logo_max_width":0,"ocean_custom_logo_tablet_max_width":0,"ocean_custom_logo_mobile_max_width":0,"ocean_custom_logo_max_height":0,"ocean_custom_logo_tablet_max_height":0,"ocean_custom_logo_mobile_max_height":0,"ocean_header_custom_menu":"","ocean_menu_typo_font_family":"","ocean_menu_typo_font_subset":"","ocean_menu_typo_font_size":0,"ocean_menu_typo_font_size_tablet":0,"ocean_menu_typo_font_size_mobile":0,"ocean_menu_typo_font_size_unit":"px","ocean_menu_typo_font_weight":"","ocean_menu_typo_font_weight_tablet":"","ocean_menu_typo_font_weight_mobile":"","ocean_menu_typo_transform":"","ocean_menu_typo_transform_tablet":"","ocean_menu_typo_transform_mobile":"","ocean_menu_typo_line_height":0,"ocean_menu_typo_line_height_tablet":0,"ocean_menu_typo_line_height_mobile":0,"ocean_menu_typo_line_height_unit":"","ocean_menu_typo_spacing":0,"ocean_menu_typo_spacing_tablet":0,"ocean_menu_typo_spacing_mobile":0,"ocean_menu_typo_spacing_unit":"","ocean_menu_link_color":"","ocean_menu_link_color_hover":"","ocean_menu_link_color_active":"","ocean_menu_link_background":"","ocean_menu_link_hover_background":"","ocean_menu_link_active_background":"","ocean_menu_social_links_bg":"","ocean_menu_social_hover_links_bg":"","ocean_menu_social_links_color":"","ocean_menu_social_hover_links_color":"","ocean_disable_title":"default","ocean_disable_heading":"default","ocean_post_title":"","ocean_post_subheading":"","ocean_post_title_style":"","ocean_post_title_background_color":"","ocean_post_title_background":0,"ocean_post_title_bg_image_position":"","ocean_post_title_bg_image_attachment":"","ocean_post_title_bg_image_repeat":"","ocean_post_title_bg_image_size":"","ocean_post_title_height":0,"ocean_post_title_bg_overlay":0.5,"ocean_post_title_bg_overlay_color":"","ocean_disable_breadcrumbs":"default","ocean_breadcrumbs_color":"","ocean_breadcrumbs_separator_color":"","ocean_breadcrumbs_links_color":"","ocean_breadcrumbs_links_hover_color":"","ocean_display_footer_widgets":"default","ocean_display_footer_bottom":"default","ocean_custom_footer_template":"","footnotes":""},"class_list":["post-1861","page","type-page","status-publish","hentry","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/duplexpiano.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1861","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/duplexpiano.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/duplexpiano.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/duplexpiano.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/duplexpiano.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1861"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/duplexpiano.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1861\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/duplexpiano.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1861"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}